- Präzision - Genauigkeiten
- Mutternvorspannung, Steifigkeit
- Lebensdauerberechnung
- Maximale Belastungen
- Drehzahl - Grenzen
- Gestaltung der Lagerzapfen
- Schmierung und Abstreifer
- Tribologie Öl / Fett
- Ölschmierung
- Fettschmierung
- Schmierintervalle und Mengen
- Empfohlene Fette
- Umlenkung - Kugelrückführung
- Werkstoffe und Prozesse
- Begriffe und Definitionen
- Bestellbezeichnung
Fettschmierung - Schmierintervalle und Mengen
Manuelle Nachschmierung
| Spindel- Ø [mm] |
Fettauf- |
Fettmenge in die Mutter [g] | |
| Einzel- mutter |
Doppel- mutter |
||
| 3 | 0,15 | ||
| 5 | 0,3 | ||
| 8 | 0,7 | ||
| 12 | 1 | ||
| 16 | 4 | 0,2 | 0,3 |
| 20 | 7 | 0,5 | 0,8 |
| 25 | 10 | 0,7 | 1,0 |
| 32 | 17 | 1,1 | 1,7 |
| 40 | 25 | 1,8 | 2,7 |
| 50 | 35 | 2,4 | 3,6 |
| 63 | 50 | 3 | 4,5 |
| 80 | 70 | 4 | 6 |
Automatische Nachschmierung
| Spindel- Nenn-Ø [mm] |
Dosiermenge pro Impuls [cm3] |
Schmier- intervall [h] * |
|
| Einzelmutter | Doppelmutter | ||
| 16 | 0,01 | 0,03 | 4 -8 |
| 20 | 0,03 | 0,06 | 4 -8 |
| 25 | 0,03 | 0,06 | 4 -8 |
| 32 | 0,06 | 0,1 | 4 -8 |
| 40 | 0,06 | 0,1 | 4 -8 |
| 50 | 0,1 | 0,16 | 4 -8 |
| 63 | 0,16 | 0,2 | 4 -8 |
| 80 | 0,2 | 0,3 | 4 -8 |
Technik-Tipp:
Bei der manuellen Nachschmierung mit der Fettpresse darf bei Muttern mit Filz- oder Doppelabstreifern keinesfalls mehr Fett in die Mutter gepumpt werden, als in der Tabelle angegeben ist. Es besteht nicht nur die Gefahr des Überfüllens, sondern die Abstreifer könnten durch einen Druckaufbau in der Mutter beschädigt oder aus ihrer Position gedrückt werden!
Bei Kugelgewindetrieben für die Luftfahrt wird in der Regel Fett in die Mutter gepresst, bis es an beiden Seiten der Mutter sichtbar wieder austritt. Bei besonders dichten Abstreifern wird zum Schutz vor Beschädigung durch den Druck der Fettpresse ein Entlastungsloch bzw. ein Entlastungsventil vorgesehen. Der Abschmiervorgang wird dann so lange fortgesetzt, bis dort frisches Fett austritt. In diesem Fall wird zwar die Mutter komplett mit Fett gefüllt, dies ist jedoch zum Schutz vor eindringendem Wasser in der Regel erwünscht. Wegen der niedrigeren Geschwindigkeiten bzw. der nur kurzen Einschaltdauern besteht keine Überhitzungsgefahr.
* Die automatischen Nachschmierung sollte mit Fließfett der Klasse NLGI 00 oder NLGI 000 mit der angegebenen Dosiermenge erfolgen. Ein Nachschmier-Intervall sollten zwischen 4 und 8 Betriebsstunden liegen bzw. nach einem Verfahrweg von 500m erfolgen.
Bei jedem Einschalten der Achse sollte ebenfalls ein Schmierimpuls erfolgen.