- Präzision - Genauigkeiten
- Steigungsgenauigkeit
- Gesamtfehler
- Bandbreite
- Fehler pro 300mm
- Taumelfehler
- Reibmoment
- Form- und Lagetoleranzen
- Rundlaufabweichungen
- Einbautoleranzen
- Mutternvorspannung, Steifigkeit
- Lebensdauerberechnung
- Maximale Belastungen
- Drehzahl - Grenzen
- Gestaltung der Lagerzapfen
- Schmierung und Abstreifer
- Umlenkung - Kugelrückführung
- Werkstoffe und Prozesse
- Begriffe und Definitionen
- Bestellbezeichnung
Steigungsgenauigkeit nach DIN 69051 bzw. ISO 3408
Es kann eine Steigungskorrektur C spezifiziert werden. Sie wird zum Soll-Wert für die Bestimmung der Steigungsabweichung.
Die Toleranz ep der Steigungsabweichung bezieht sich auf eine Ausgleichsgerade.
Die Bandbreite wird bestimmt durch zwei Parallelen zu dieser Ausgleichsgeraden.
Die Steigungsabweichung e300 ist nicht kumulierend.
Der Taumelfehler ist die Abweichung innerhalb einer Umdrehung.
Die DIN bzw. ISO-Norm verwenden die folgenden Begriffe zur Definition der Steigungsabweichung. Die entsprechenden Begriffe der JIS-Norm sind in Klammern angegeben:
- Die Wegkompensation C: Sie dient dem Ausgleich thermischer oder mechanischer Längenänderungen (Wärmedehnung, Recken der Spindel) (JIS: T)
- Die durchschnittliche, zulässige Istwegabweichung ep über den gesamten Nutzweg lu. (JIS: E)
- Die zulässige Wegschwankung vup über den gesamten Nutzweg lu. Sie ist als vertikaler Abstand zweier Geraden parallel der zum Durchschnitt ep gelegten Geraden definiert, die das Maximum und das Minimum des Weggraphen einschließen. (JIS: e)
- Die Wegschwankung v300p, die sich auf ein beliebiges Intervall von 300 mm bezieht (JIS: e300)
- die Wegschwankung v2πp innerhalb einer Umdrehung (JIS: e2π)
- Bandbreite vup
- Bandbreite v300p
- Taumelfehler v2πp
Technik-Tipp:
Kugelgewindetriebe werden in den Normen in Genauigkeitsklassen eingeteilt, die nicht nur die zulässigen Steigungsabweichungen definieren, sondern auch eine Reihe von anderen Qualitätsmerkmalen wie Form- und Lagetoleranzen der Lagersitze zueinander und zum Kugelgewinde, Geradheit der Spindelwelle, Reibmomentschwankungen usw. In der Praxis werden die Normangaben oft nur auf die Steigungsgenauigkeit angewandt, während die übrigen Toleranzen in der Zeichnung festgelegt werden.
Anmerkung: Steinmeyer verwendet die DIN-Genauigkeitsklassen 1, 3, 4, 5, 7 und 10. Die Klassen 0,2 und 4 sind nicht in der DIN enthalten, sondern wurden in Anlehnung an die japanische Norm JIS 1902 bzw. auf Wunsch von Kunden hinzugefügt.