- Präzision - Genauigkeiten
- Mutternvorspannung, Steifigkeit
- Lebensdauerberechnung
- Vorspannung
- Belastungskollektiv
- Äquivalente Belastung
- Ermüdungslebensdauer
- Tragzahlen nach ANSI-Norm
- Maximale Belastungen
- Drehzahl - Grenzen
- Gestaltung der Lagerzapfen
- Schmierung und Abstreifer
- Umlenkung - Kugelrückführung
- Werkstoffe und Prozesse
- Begriffe und Definitionen
- Bestellbezeichnung
Äquivalente Belastung
Die mittlere oder äquivalente Belastung wird nach der vorstehenden Formel errechnet. Darin sind
qi Zeitanteile
ni Drehzahlen
Fi ggf. mit dem Vorspannungseinfluss modifizierte Lasten
Die nach DIN / ISO berechnete Ermüdungslebensdauer ergibt bei Betriebsbedingungen, wie sie im Maschinenbau vorkommen, eine zuverlässige Abschätzung der Einsatzdauer eines Kugelgewindetriebs. Voraussetzung ist eine geeignete Schmierung, Schutz vor übermäßiger Verschmutzung, und ein Betrieb bei Temperaturen bis max. 70° C.
Bei rechnerischer Lebensdauer außerhalb des auf der nächsten Seite genannten Bereichs, oder bei speziellen Anforderungen bzw. ungewöhnlichen Einsatzbedingungen, holen Sie bitte den Rat unserer Ingenieure ein.
weiter >>>Technik-Tipp:
Per Definition ist die dynamische Tragzahl Ca diejenige Belastung, bei der ein Kugelgewindetrieb eine Lebensdauer von einer Million Umdrehungen erreicht.
Genauer gesagt handelt es sich dabei um eine Erlebenswahrscheinlichkeit. Die Lebensdauer, die von 90% einer genügend großen Anzahl von identischen Kugelgewindetrieben erreicht wird, wird L10 genannt. Für höhere Erlebenswahrscheinlichkeiten als 90% können Korrekturfaktoren verwendet werden. In der Praxis des Maschinenbaus sind jedoch L10-Werte die gebräuchlichsten, da an anderer Stelle der Berechnung (etwa bei der Abschätzung der Kräfte oder der Lastzyklen), deutlich größere Unsicherheiten vorliegen.