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Was sind eigentlich Kugelgewindetriebe?

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An vielen Stellen in der Technik müssen geradlinige Bewegungen ausgeführt werden - in Maschinen der Metallbearbeitung genauso wie in der Automatisierung oder beim Prüfen von irgendwelchen Teilen. Dabei kommt es oft auf Präzision an, denn in der Regel haben Bewegungen in Maschinen und Apparaten einen genau einzuhaltenden Anfangs- und Endpunkt, der nicht wie früher durch Anschläge oder Stellschrauben bestimmt wird, sondern computerge- steuert, also “numerisch”. Das ist das Einsatzgebiet von Kugelgewindetrieben ganz generell. Kugelgewindetriebe - man bezeichnetsie auch als “Kugelrollspindeln” oder “Kugelumlaufspindeln” sind letztlich eine besondere Art von Schrauben. Auf einer Welle mit Gewinde - der “Spindel” - läuft eine Mutter, und zwar auf Kugeln wie bei einem Kugellager. Beim Verdrehen der Spindel wird die Mutter dann entlang des Gewindes verschoben. Da jede Verdrehung der Spindel in eine genau dazu passende Verschiebung der Mutter umgewandelt werden muß, sind Kugelgewindetriebe Präzisionsteile. Und sie müssen nicht nur genau sein, sondern auch schnelle Bewegungen und hohe Belastungen vertragen.


Das sind kleine Kugelumlaufspindeln. Die ganz kleine ist ein Weltrekord - nur 3 mm Durchmesser. Sowas zusammenzubauen ist schon fast eine Uhrmacherarbeit - die Kugeln in der Mutter sind kleiner als ein Stecknadelkopf!

Die hier ist größer - etwa 1 Meter lang. Sie treibt Schlitten in mittelgroßen Drehmaschinen oder kleinen Fräsmaschinen an. Kostenpunkt: Etwa 600 EURO pro Stück.