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Kugelgewindetriebe
werden in der Regel durch Axialkräfte dynamisch belastet. Die Lebensdauer
wird i.d.R. durch Materialermüdung, in einigen Fällen auch durch abrasiven
oder adhäsiven Verschleiß begrenzt.
Die in der DIN 69051 beschriebene Lebensdauerberechnung basiert auf der
Annahme, daß Materialermüdung das die Lebensdauer bestimmende Kriterium
ist. Dies ist generell richtig, jedoch sind bei Anwendungen mit hohen
mittleren Drehzahlen zusätzliche Betrachtungen notwendig. In solchen Fällen
holen Sie bitte den Rat unserer Anwendungsingenieure ein.
Bei nicht konstanter Belastung des Kugelgewindetriebs muß aus dem gegebenen
Belastungskollektiv zunächst die dynamisch äquivalente Last Fm
errechnet werden. Über diese äquivalente axiale Belastung Fm
und die dynamische axiale Tragzahl Ca kann dann die Lebensdauer
errechnet werden.

Bei der nicht vorgespannten
Einzelmutter (spielbehaftet) kann die dynamisch äquivalente axiale Belastung
Fm und die äquivalente Drehzahl nm wie folgt berechnet
werden:

Fm = Dynamisch
äquivalente axiale Belastung [N]
Fi = Jeweilige externe Belastung [N]
ni = Jeweilige Drehzahl [1/min]
qi = Prozentualer Zeitanteil [%]
nm = Äquivalente Drehzahl [1/min]
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