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Bei der Lebensdauerberechnung von Kugelgewindetrieben wird eine von der Schmierstoffart und vom Schmierverfahren abhängige, jedoch in jedem Fall ausreichende Schmierfilmausbildung im Wälzkontakt vorausgesetzt. Dementsprechend ist darauf zu achten, daß
Die Schmierfilmausbildung selbst wird vorrangig durch die EHD - Theorie (Theorie der elasto-hydrodynamischen Schmierung) beschrieben. Inwieweit sich ein tragender EHD - Schmierfilm ausbildet, hängt von der KGT - Größe, der Drehzahl, vornehmlich von der Betriebviskosität des Schmierstoffes und in geringem Maße von der Höhe der Belastung ab. Eine Mindestbelastung (z.B. durch Vorspannung) ist notwendig, um einen eindeutigen Abrollvorgang in der KGT - Mutter sicherzustellen. Die Ausbildung eines EHD - Schmierfilmes wird definiert durch das Viskositätverhältnis k = u / u1. Die Betriebsviskosität u ist die im Betrieb tatsächlich auftretende Schmiermittelviskosität, die Bezugsviskosität u1 ist die Schmiermittelviskosität, die zum Erreichen von zufriedenstellendem Betriebsverhalten nicht unterschritten werden sollte. Das Viskositätsverhältnis läßt sich in 3 Teilbereiche unterteilen:
Zum sicheren Erreichen der gewünschten Lebensdauer ist die Ausbildung eines vollständigen EHD - Schmierfilmes wünschenswert, d.h. eine möglichst hohe Schmiermittelviskosität anzustreben. Dem widersprechen Forderungen nach:
Aufgrund dieser gegensätzlichen Forderungen sollte die Schmiermittel - Viskosität entsprechend folgender Tabelle ausgewählt werden. Diese Anhaltswerte entsprechen den üblichen / bewährten Praxisbedingungen:
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